Karottenöl – wertvoll für Haut, Haare & mehr


Karottenöl

Karottenöl wird nicht nur in der Küche verwendet sondern es dient auch der Hautpflege und wirkt Unreinheiten wie Akne entgegen.

Karottenöl ist dem Element Erde zugeordnet. Es wird aus der Wurzel von Möhren hergestellt. Das Wurzelöl der Karotte hat eine entspannende und beruhigende Wirkung auf Gemüt und Seele. Zuweilen wird ihm eine aphrodisierende Eigenschaft zugesprochen. Der Duft von Karottenöl erinnert an Gerüche aus Wald und Erde. Er ist wirkungsvoll kombinierbar mit Duftrichtungen von verschiedenen Hölzern und Gewürzen.

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  • Karottenöl für Körper, Gesicht und Haare
  • Es pflegt und schützt die Haut und ist ein natürlicher Selbstbräuner.
  • Reich an Beta-Carotin. Das Öl fördert die Zellregenierung und macht die Haut weich und geschmeidig
  • Es ist eine wertvolle Hilfe bei Ekzemen, Akne und Schuppenflechte

Kultur, Anbau und Wuchs von Karotten

Die Zutaten für Karottenöl sind einfach zu beschaffen, denn Karotten wachsen weltweit. Sie werden entweder kultiviert angebaut oder gedeihen wild auf Wiesen, Brachflächen oder in nährstoffreichen Staudenfluren. Menschen bauen Möhren weltweit in Kulturen an. Die bekannte Form der sogenannten Gartenmöhre ist eine Kulturform der Wilden Möhre. Sie zählt als Pflanzenart zur Familie der Gewächse, die Doldenblütler oder Apiaceae sind.

Möhren wachsen als krautige Pflanzen über zwei Jahre. Sie können Wuchshöhen von bis zu außerordentlichen 120 cm erreichen. [/su_column] [/su_row] Nutzbar und essbar ist vor allen Dingen die dicke, orangefarbene Pfahlwurzel des Gewächses. Die Zeit der Blüte von Möhren reicht in der warmen Jahreszeit von Mai bis Juli. Die Laubblätter der Pflanze sind länglich und doppelt bis dreifach fiederteilig. Kronblätter wachsen in den Farben Weiß, gelegentlich Gelb oder Rosa. Möhrengewächse sind in Europa zu Hause.

Ursprünglich kommen sie zudem in Westasien und Zentralasien vor, in Nordafrika und Pakistan. Inzwischen ist die Möhre fast auf der ganzen Erde zu finden, wo sie teils kultiviert und teils wild wächst. Durch die Kreuzung der in Europa ansässigen Wildmöhre mit der violetten afghanischen wilden Möhre entstand die heute bekannte Kulturmohrrübe. Andere Begriffe für die Wurzelpflanze sind:

  • gelbe Rübe oder Gelbrübe,
  • Rüebli oder Riebli,
  • Möhre oder Mohrrübe,
  • Karotte.

Im Wesentlichen wird lediglich die Rübe, die Wurzel der Pflanze, genutzt. Sie zählt als Gemüse und wird in kosmetischen Produkten und Ölen verarbeitet. Die grünen Blätter der Karotte dienen regulär als Tierfutter, speziell für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster. In jüngster Zeit erfreut sich Möhrengrün in der gesundheitsbewussten Küche für Smoothies und andere Bio-Rezepte wachsender Beliebtheit.

Karottenöl für Haut, Haar und Organe

Karottenöl nützt an erster Stelle zur Pflege der menschlichen Haut. Es macht Haut samtig, glatt und weich. Demnach wenden Nutzer das Öl vorzugsweise äußerlich an. Das Karottenöl kann Linderung bei Abszessen oder Akne verschaffen und gegen Geschwüre und Furunkel helfen. Ein hervorragendes Öl gegen Akne und Pickel ist auch Schwarzkümmelöl, mehr Informationen finden Sie unter https://www.natrea.de/oele/schwarzkuemmeloel.html.

Obgleich von außen auf die Haut aufgetragen, verfügt Karottenöl über eine blutreinigende und blutbildenden Beschaffenheit. Das Öl kann harntreibend wirken und den Lymphfluss anregen. Des Weiteren soll Karottenöl bei Gallenproblemen und in der Menstruationsphase förderlich wirken. Das alles sind jedoch Einzelaussagen mit subjektivem Ursprung. Faktisch gibt es keine wissenschaftlichen Belege, die die genannten Eigenschaften bestätigen. Naturbelassene pflanzliche Wirkstoffe haben in den letzten Jahren an Bedeutung für die pharmakologische Forschung zugenommen.

Nicht alle künstlich hergestellten Pflanzenstoffe oder aus Pflanzen isolierte Aktivstoffe sind echten Pflanzeninhaltstoffen gleichwertig. Reine Pflanzenextrakte, die ein komplexes Gefüge darstellen, sind in ihrer Effizienz und Wirkungsweise synthetischen oder isolierten Stoffen oftmals überlegen. Vor allem bei Karottenöl ist eine natürliche Herstellung außerordentlich simpel. Sie können ganz einfach Karottenöl selbst herstellen und zwar auf zwei unterschiedliche Weisen.

Inhaltsstoffe des Karottenöls

Karottenöl, teils ebenfalls als Carotinöl bezeichnet, ist besonders reich an Vitamin A und Provitamin A. Die Bestandteile eines natürlichen Carotinöls setzen sich in der Regel zusammen aus

  • Möhren,
  • Carotin,
  • naturbelassenem Öl wie: Mandelöl, Sesamöl, Jojobaöl oder Sojaöl.

Die Hauptzutat von Karottenöl ist die Möhre, botanisch betitelt als Daucus carota. Der zweite bedeutende Inhaltsstoff des Karottenöls ist Carotin. Der Begriff Carotin leitet sich aus dem lateinischen Wort „carota“ ab, was selbstverständlich Karotte besagt. Carotine sind Naturfarbstoffe. Sie gehören zur Gruppe der Carotinoide, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Insbesondere farbige Wurzeln, Blätter und Früchte bergen Carotinoide in sich.

Die Farbstoffe sind allgemeinhin sekundäre Pflanzenstoffe. Aus chemischer Sicht handelt es sich um Tetraterpene. Ein oder zwei Ionon-Ringe verbinden eine Kohlenstoffkette durch neun Doppelbindungen. Im Unterschied zu den Xantophyllen enthalten Carotinoide keinen Sauerstoffanteil. Carotin besitzt eine unpolare Eigenschaft und ist daher fettlöslich.

Der menschliche Stoffwechsel kann Carotin zusammen mit einer geringen Menge Fett positiv verwerten. In der modernen Gesellschaft sind bis zu 600 verschiedene Varianten von Carotinen bekannt. Das populärste Carotin heißt Beta-Carotin oder β-Carotin. Hierbei handelt es sich um die bedeutsame Vorstufe des Vitamin A in Nahrungsmitteln. Es trägt aus diesem Grund die Bezeichnung „Provitamin A“.

Wie wirkt Karottenöl?

In einer Pflanze haben Carotine die Aufgabe, bei der Photosynthese mitzuwirken und das Gewächs vor den Konsequenzen durch schädliche UV-Strahlen zu schützen. Carotine, die in den Wurzeln von Pflanzen entstehen, übernehmen in dieser den Schutz vor Ansteckungen beziehungsweise Infektionen. Die Wirkungen von Naturfarbstoffen im menschlichen Stoffwechsel werden derzeit noch erforscht und verglichen. Ob Carotine bei Krebserkrankungen helfen, ist wissenschaftlich ebenfalls gegenwärtig nicht geklärt.

Grundsätzlich haben Carotine jedoch einen zellschützenden Effekt in ihrer Charaktereigenschaft als Antioxidantien. Das in der Wurzel enthaltene gelborangefarbene Öl der Karotte wird überwiegend per Wasserdampfdestillation aus zerkleinerten Wurzelstücken gewonnen. Die naturbelassenen Inhaltsstoffe der Karotte begünstigen die

  • Straffung,
  • Verjüngung
  • und Erfrischung

der menschlichen Haut. Sie sind daher als Bestandteile in vielen industriell gefertigten Masken, Cremes und Hautölen enthalten. Aus der Karotte gewonnenes ätherisches Öl findet sich außerdem oft als Inhaltsstoff in Parfums wieder. Durch die Farbstoffe verleiht das Öl anderen Flüssigkeiten eine gelbe oder orange Färbung. Es eignet sich für die Trägerschaft von würzigen bis pfeffrigen Düften.

Der regelmäßige Verzehr von Karotten, die in jedem Falle mit etwas Öl zubereitet werden sollten, fördert die Reinigung des Blutes. Außerdem soll es von innen gegen Hautflecken und Hautunreinheiten helfen. Wie bereits eingangs ausgeführt, existieren keinerlei zuverlässige Studien über die Wirksamkeit von Karottenöl. Lediglich in einer Studie im Jahr 2008 zum Sonnenschutz von Pflanzenölen, die am Institute of Pharmacy an der Pt. Ravishankar Shukla University in Raipur (Indien) durchgeführt wurde, wurden Möhren marginal berücksichtigt.

Allerdings wurde nicht deren Sonnenschutzfaktor verglichen, sondern es wurde eine nicht näher bezeichnete Sonnenschutzcreme geprüft, die unter anderem auch Karotten als Bestandteil aufwies. Von Karottenöl jedoch ist dort keine Rede. Insofern sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich sämtliche Ausführungen auf subjektive Erfahrungen und nicht-wissenschaftliche Quellen stützen.

Auffällige Eigenschaften des Karottenöls

Karottenöl für die Haut

Das in Karottenöl enthaltene Carotine hat einen zellschützenden Effekt und färbt die Haut bei regelmäßiger Anwendung. Es wird gern als gesunde Alternative zum Bräunen durch UV Strahlen genutzt.

Karottenöl dient in erster Linie zur Pflege der Körper- und Gesichtshaut. Einige Nutzer schätzen die färbende Wirkung, die das Öl auf die Haut hat. Sie verwenden es als natürlichen Ersatz für Sonnenbräune. Andere Konsumenten empfinden die färbende Eigenschaft des Karottenöls als störend oder unangenehm. Das Karottenöl kann unter anderem Kleidungsstücke einfärben, aus denen es sich nicht wieder herauswaschen lässt.

Die gesunde Gesichts- und Hautfarbe, die die Verwendung von Karottenöl zur Folge hat, ist ebenfalls umstritten. Manche Anwender fühlen sich damit schön, jugendlich und frisch. Andere Verbraucher denken, dass die Färbung der Haut sie verfremdet und ihr Erscheinungsbild negativ beeinflusst. Wer beim Gebrauch von Karottenöl feststellt, dass der Duft eher unangenehm ist, kann der Ölmischung einige Tropfen Rosenholzöl oder ein anderes natürliches Duftöl beigeben.

Hat Karottenöl Nebenwirkungen?

Dermatologische Auswirkungen sind wenig bekannt. Wie alle anderen Öle, die zur Gesichts- und Hautpflege taugen, kann Karottenöl ein leichtes Austrocknen der Haut nach sich ziehen. Bei einigen Anwendern zeigen sich geringfügige Spuren von Fältchen oder Hautalterung, die oftmals durch die parallele Nutzung einer feuchtigkeitsspendenden Pflegecreme wieder verschwinden. Toxische Auswirkungen sind bislang nicht bekannt oder nachgewiesen.

Anwendung von Karottenöl

Zur Pflege von Haut und Haar verwenden Verbraucher Karottenöl rein äußerlich. Nutzer tragen das Öl auf die feuchte oder trockene Haut auf. Sie massieren es leicht ein und verreiben es. Topaktuelle Trends suggerieren der Gesellschaft, dass reine, makellose Haut und glänzendes, gesund aussehendes Haar Grundvoraussetzungen für ein erfülltes Leben, Erfolg und Glück sind. Dass natürliche Schönheit ein Türöffner ist, ist allgemein bekannt. Ob und wie Karottenöl dabei unterstützen kann, ist sehr individuell und hängt vom jeweiligen Benutzer und der Art der Anwendung ab.

Karottenöl für die Haare

Karottenöl für die Haare

Karottenöl wird ebenfalls empfohlen für die Haarpflege – es kann das Haar bis in die Haarspitzen stärken.

Karottenöl ist ein Tipp für erkennbar vorbildliche Haarpflege. Es ist eine preisgünstige Alternative zu teureren Haarpflegeprodukten, die vielfach unverträgliche Zusatzstoffe beinhalten. Besonders empfehlenswert ist Karottenöl zur Reparatur und Stärkung von Haarspitzen. Es kann Haarspliss abschwächen und beugt der Schädigung der Haare vor.

Als ideale Kurpackung für Haarspitzen gilt warm aufgetragenes Karottenöl, das Anwender 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und später mit warmem Wasser ausspülen sollten. Vorsicht ist geboten bei der Anwendung von Karottenöl bei Schuppenbildung oder trockener Kopfhaut. Die im Karottenöl enthaltenen natürlichen Carotine verfärben die Kopfhaut, was vor allem bei hellem Haar zu unterschiedlich sichtbar ausgeprägten Flecken führen kann.

Eine erkrankte Kopfhaut nimmt Karottenöl auf verschiedene Weise auf. Hier empfiehlt es sich, vor der Massage der Kopfhaut mit Karottenöl den Rat eines Dermatologen einzuholen. Haare selbst werden regulär nicht von den Farbstoffen des Karottenöls verfärbt.

Karottenöl zur Hautpflege

Karottenöl als Gesichtsöl

Karottenöl ist als Gesichtsöl so beliebt, da es nicht nur Unreinheiten beseitigt sondern der Haut noch einen frischen Teint gibt.

Karottenöl ist im Allgemeinen eine ideale Pflege für blasse und müde wirkende Haut. Viele Betroffene bekommen durch die regelmäßige Verwendung von Karottenöl unreine Gesichtshaut in den Griff und freuen sich über einen gleichmäßigeres Hautbild. Mitesser und Pickel werden vermindert und der Teint erscheint rein und rosig. Karottenöl bringt natürliche Frische auf die Haut, was im Gesicht am besten sichtbar wird.

Ebenfalls spendet das Öl Feuchtigkeit, so dass es für die Tages- wie für die Nachtpflege geeignet und zu empfehlen ist. Es kann täglich zur Gesichtsmassage benutzt werden. In vielen Fällen können Allergiker Karottenöl für die Hautpflege verwenden. Fertige Produkte sind oftmals Bio- und ECO-zertifiziert. Wer sein Karottenöl selbst zubereitet, kennt die verwendeten Inhaltsstoffe und Bestandteile genau.

Karottenöl selbst herstellen

Karottenöl können Verbraucher ohne großen Aufwand selbst herstellen. Die Zutaten sind in handelsüblichen Supermärkten oder im Internet problemlos erhältlich. Das natürlich hergestellte Karottenöl ist frei von jeglichen Zusätzen oder Konservierungsstoffen. Es funktioniert als Hautpflege, Schutz vor Sonnenbrand oder Gesichtspflege.

Bei der Pflege für das Gesicht können Endverbraucher einen Tropfen des selbstgemachten Öls mit reinem Sesamöl mischen, denn das Karottenöl dient gleichermaßen als Selbstbräuner. Wer es abends verwendet, sollte in Betracht ziehen, dass das Öl Kopfkissen verfärben kann. Es empfiehlt sich aufgrund dessen, das Öl auf die feuchte Haut aufzutragen.

Selbstgemachtes Karottenöl

Zutaten:

  • 200 cl kaltgepresstes Sesamöl
  • eine mittelgroße, geriebene Mohrrübe
  • ein großes verschließbares Glas (beispielsweise von Weck)
  • ein Topf
  • Flaschen oder Gläser zum Abfüllen und Aufbewahren
  • Küchentuch oder sauberes Geschirrtuch

Zwei Varianten für eine eigene Herstellung von Karottenöl sind besonders beliebt und weit verbreitet:

Methode 1 zur Herstellung von Karottenöl (Dauer ca. 3 Wochen)

Das Sesamöl in den Topf geben und auf kleiner Flamme leicht erwärmen. Die geriebene Möhre in das Glas geben und mit dem lauwarmen Öl übergießen. Die Mischung gut verrühren und am Ende sicherstellen, dass alle Mohrrübenraspeln komplett mit Sesamöl bedeckt sind. Nun das Glas gut verschließen und für drei Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Achtung: Auf Fensterbänken wird es nachts meist zu kühl für die Mischung). Nach drei Wochen das Öl durch ein sauberes Küchentuch abseihen und anschließend in Flaschen umfüllen. Die restlichen Möhrenraspeln entsorgen.

Methode 2 zur Herstellung von Karottenöl (Dauer ca. 20 Minuten)

Wer sein Öl umgehend nutzen möchte und keine drei Wochen Zeit für das Durchziehen erlaubt, gibt das Sesamöl und die geraspelte Möhre in das Glas. Das gefüllte Glas als nächstes in ein heißes Wasserbad geben. Die Mischung aus Öl und Möhrenraspeln so lange rühren und ohne zu kochen leicht brutzeln lassen, bis die Raspeln weich sind und das Öl orange eingefärbt ist. Hiernach das warme Öl durch ein sauberes Geschirrtuch seihen und in die Aufbewah­rungs­flaschen einfüllen. Tipp: die frisch gegarten Möhrenstückchen für die Zubereitung von Saucen, Salat oder Dips verwenden.

Hinweis: